Freising - Als guter Prophet erwies sich Freisings Schiedsrichterobmann Benjamin Heigl.

© E. Lenz
Für ein Jahr ist der Max-Klauser-Cup bei der SRG Freising. Bei der Siegesfeier in Rosenheim bekam Freisings SR-Obmann (Bildmitte) den Wanderpokal überreicht. Auf dem Foto die Spielführer aller Teams sowie der Bezirksvorsitzende Horst Winkler (ganz links) sowie der Pokalstifter und Namensgeber Max Klauser (ganz rechts) und Bezirksschiedsrichterobmann Robert Schraudner (links neben Klauser).
Bei der Jahresabschlussfeier der Freisinger Gruppe gab er sich gegenüber dem Bezirksschiedsrichter-Obmann Robert Schraudner überzeugt, dass die Gruppe Freising bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft den Max-Klauser-Cup gewinnen werde.
Diese Aussage war gewagt, denn in den vergangenen 27 Jahren waren die Freisinger kein einziges Mal als Sieger hervorgegangen. Doch Obmann Heigl hatte überzeugende Argumente, denn in den vergangenen vier Jahren belegten die Freisinger dreimal Platz 2 und einmal Platz 3 und hatten zudem sichere Sieben-Meter-Schützen. Diese sollten heuer den Ausschlag geben denn auch heuer standen die Freisinger wieder im Finale. Ungeschlagen kamen die Freisinger in das Finale gegen die SRG Ruperti, die es als einziges Team geschafft hatte gegen die starken Freisinger nicht geschlagen vom Platz zu gehen. In der Vorrunde hatte die SRG Ruperti gegen die SRG Freising ein 2:2 herausgeholt. Im Finale gingen die Rupertispieler früh in Führung, doch für Freising glich Alper Tuncer nur Minuten später aus. Es blieb beim 1:1 und beim anschließenden Sieben-Meter-Schießen schien die Gruppe Ruperti alle Trümpfe in der Hand zu haben.
Freising hatte zum ersten Mal die oberbayerische Hallenmeisterschaft gewonnen und sich den zum zweiten Male ausgespielten Max-Klauser-Cup gesichert, wie von Obmann Benjamin Heigl schon vor dem Turnier prophezeit. Benjamin Heigl war sich sicher, wie er nach dem verdienten Sieg unterstrich: "Wir waren heuer einfach fällig. Alle haben uns den Erfolg gewünscht. Wir hatten mit den Erdingern eine eine gute Vorbereitung (Die Gruppen Erding und Freising trainierten wochenlang zusammen) und mit dem Sieg beim Hallenturnier der SGT Moosburg unsere gute Form unterstrichen." Sein Fehlschuss im Finale hätte beinahe seine Prophezeiung platzen lassen.
von Eicke Lenz
Die Erdinger Pfeifenmänner verloren ihr Auftaktspiel gegen die Gastgeber 0:2. Es folgte eine 0:2-Pleite gegen die SRG Freising und eine 0:3-Niederlage gegen die SRG Ruperti. Von den sieben Gegentoren resultierten sechs Treffer aus individuellen Fehlern der jungen Erdinger Mannschaft. Erst gegen die SRG Weilheim kam Erding ins Spiel und siegte durch Tore von Kevin Philipp und Muharrem Yildiz 2:0. Gerhard Ferlisch und Sebastian Eibl waren die Torschützen beim 2:1-Erfolg gegen die SRG Inn.
Im Siebenmeterschießen um Rang sieben verschossen zunächst Kapitän Florian Riepl und Ferlisch. Anschließend trafen Yildiz und Florian Malcher, während Torwart Alfons Deutinger zwei Bälle parierte. Nachdem Sebastian Eibl ebenfalls getroffen hatte, kam es zum entscheidenden Duell der beiden Keeper. Da Deutinger vergab, wurden die Erdinger Referees nur Achte hinter Dachau.
Die Ehrung des Siegers und der Platzierten nahmen BSO Schraudner und Ehren-Bezirksschiedsrichterobmann Max Klauser vor. Ein leichtes Amt mit ihren kickenden Kollegen hatten die die fünf Schiedsrichter, darunter auch Andrea Knauer (Grüne Heide Ismaning) von der SRG Erding.
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