Wie bei einem ausverkauften Heimspiel singen alle immer wieder die gleichen Lieder und erfreuen sich an der Darbietung der Akteure.
Eines ist allerdings auffällig: Während in der Arena nur Männer auf dem Rasen das ebenfalls männliche Publikum in berauschende Zustände versetzen, sind es in den geschlossenen Biertempeln eher stramm geschnürte Damen mit knappen Dekolletees, die die Feiergemeinde entzücken. Im Stadion sind die Bälle aus Leder und im Zelt eher biogenetische Masse. Im Stadion werden Sie mit dem Fuß gespielt und im Zelt wird so mancher Kicker nach vier Maß zum Handballer.
Und überhaupt scheint der Gerstensaft auch in diesem Jahr wieder mächtig Einfluß auf die Ergebnisgestaltung zu nehmen:
Gut, dass wir unser Spiel auf Donnerstag vorgezogen hatten und ich mir ganz entspannt eine Frühpartie am Sonntagmorgen gönnen konnte. FC Rotaugen gegen SV Gleichgewichtsstörung hätte die Partie auch heißen können. Und alle, die nicht feiern waren, schienen noch Knödel und Wiesnhendl im Hintern gehabt zu haben. Krasse Nullnummer.
Da haben es die Deutschen in der Türkei schon um Einiges besser gemacht und dank der Tore des Bayern-Expresses Gomez, Müller und Schweini ihre beeindruckende Serie ausgebaut.
Aber jetzt haben wir’s ja erst mal wieder für gute 340 Tage geschafft, bis es wieder heißt: O’zapft is!
In diesem Sinne,
Knödel olé
Euer MFG









