Liebe Freunde der internationalen Rasenspiele, seit der vergangener Woche träumen wir wieder von Titeln in Fußballdeutschland.
Jogi und seine Özilanten haben die Schmach von Cordoba endgültig gerächt und die Ösis fahren wieder mal nicht zu einer Endrunde. Auch wenn die Bundesadler mit hüftsteifen Holger Sicherheitspass immer wieder Baden gehen und in die gute Abwehrstube einladen, sollte es für echte Gegner reichen.
Ja echte Gegner - die gibt's für unsere Champignons-Sucher ebenso wie für die Eurofighter. Angesichts der Citizens, Spagetti Napoli und dem spanischen Partyschreck aus Villariba haben die Roten schon leichte Streifen in der Lederhose und dem Meister drohen die Gunners und die olympischen Mittelmeer Strategen aus Marseille und Priäus. Ob es für Vizekusen gegen die Blues und die Valensinas auch zu Platz zwei reicht, das wage ich doch stark zu bezweifeln - ob mit oder ohne den einsamen Michi.
Da können wir nur hoffen, dass der Fußballgott Deutscher ist und erkannt hat, dass auch die Tugenden international geworden sind. Eher Technik als Kraft ist die Devise.
Da haben es die europäischen Grünschnäbel aus Hannover und die Knappen schon leichter. Mit Masse müssen mittelmäßige Ostgoten und Mittelmeer- Opfer besiegt werden. Das sollte doch machbar sein.
Ja, im Fußball ist schließlich alles möglich. Meine Lieblingsamateure lassen sich im ersten Spiel zuhause mit fünf Kirschen wegfegen, um zwei Wochen und zwei souveräne Siege später wieder den Duft des oberen Drittels zu schnuppern. Kreisligisten und Bezirksligavereine schmeißen Bayernligisten aus dem Pokal und die Bobfahrer greifen die Spitze an.
Irgendwie riecht es nach großen Sensationen. Der Duft wird sich dann in zwei Wochen mit vielen internationalen Gästen in unsere Stadt vermischen und vielleicht verirrt sich der eine oder andere Australier, Italiener oder Ami auch zu mancher Spielfläche.
Die Wiesn wird uns jedenfalls Gewissheit bringen, mit wem zu rechnen ist.
In diesem Sinne
eine fette fünfte Jahreszeit!
Euer MFG

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