Ich hätte persönlich mit einem Flugkopfball den Sack schon fast zumachen können, aber mein träger Körper setzte die Kugel auf der falschen Seite am Pfosten vorbei. Die Quittung war der postwendende Ausgleich und ein schicker Faserriß, der meinen Gang aussehen lässt, als hätte mich eine Stretchlimousine überrollt. Hilflos an der Außenlinie kam es dann ganz dicke. Der in der ersten Hälfte noch souveräne Pfeifenmann muss in der Pause irgendwas genommen haben. Totaler Kontrollverlust der Fußballsinne und eine Wandlung zum Musterbeispiel eines Heimschiedsrichters.
Als dann die Hausherren den Sack schon zu hatten, nahm uns der auffälligste Mann des Spiels auch noch den Torwart und verhängte den vierten Elfemeter des Tages. Spielende mit 7:10 Akteuren und 4:8 Toren unfassbar und eigentlich traurig aber irgendwie auch ein unvergessliches Erlebnis. Egal – Meister wird, wer am Schluss die meisten Punkte hat. Und Pokalsieger wird, wer den Pottrivalen mit 5:0 wegbügelt.
In diesem Sinne
Glückwunsch nach Schalke,
nach Dornach,
nach Grasbrunn…
Und zu all den anderen Titelgewinnern, Aufsteigern
und Legendenschreibern
Euer MFG


Hallo? Willkommen in der Kreisklasse. Dreierkette mal anders! Taufkirchens Marcel Kolb telefoniert mit dem Fußballgott. Betreuer Otto Wellenhofer und die Abwehrstrategen Francesco Lapadula und Michi Wagner (v.l.) genießen die Fahrt
Aufstiegslimousinen für den SV DJK Taufkirchen







