von Dieter Metzler
Aichs Technischer Leiter Oliver Schmidt brachte es auf den Punkt: „Außer Wolfgang Lankes konnte keiner der Spieler an die Form anknüpfen, die er bei den Zugspitzmeisterschaften gezeigt hat“. So wurden den Neulingen vom FC Aich bei den oberbayerischen Hallenmeisterschaften in Manching frühzeitig die Grenzen aufgezeigt. Durchwegs gegen höherklassige Mannschaften gab es für die Elf von Spielertrainer Martin Lankes nichts zu erben, und bereits nach zwei Gruppenspielen war der FC Aich draußen.
Gegen die Hausherren aus der Landesliga lag der Kreisligist schnell mit 0:2 hinten. Bastian Jaschke konnte zum 1:2 verkürzen, doch der SV Manching machte mit dem dritten Treffer den Sack zu. Auch gegen die Regionalliga-Truppe von Trainer Dirk Teschke aus Rosenheim gelang Simon Baumgartner nach einem 0:2-Rückstand lediglich noch Ergebniskosmetik. Im bedeutungslosen dritten Spiel gegen den späteren Finalteilnehmer Türkgücü Ataspor München lag die Lankes-Elf gar schon 0:4 hinten, als Wolfgang Lankes noch der Ehrentreffer zum 1:4-Endstand gelang.
Als Gruppenvierter war für die Aicher Spieler das Turnier damit zu Ende. Sie konnten sich aufs Zuschauen konzentrieren. Aus dem Halbfinale ging Türkgücü Ataspor mit einem 3:2-Sieg über den Zugspitzhallenmeister aus Holzkirchen als Sieger hervor. Das zweite Finalticket löste der TuS Raubling nach einem 4:1-Halbfinalsieg über die Gastgeber aus Manching. Nach regulärer Spielzeit von zweimal zehn Minuten stand es im Endspiel zwischen Raubling und Türkgücü Ataspor München 4:4. In der Verlängerung siegte der TuS Raubling mit 7:5. Der neue Oberbayerische Meister fährt am Samstag, 26. Januar zu den Bayerischen Hallenmeisterschaften nach Vilsbiburg.














