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Pech im Sturm und Unvermögen in der Abwehr

Pech im Sturm und Unvermögen in der Abwehr

Nach zuletzt zwei knappen 2:3-Niederlagen wollte der BSC aus Sendling unbedingt drei Punkte aus Pasing mitnehmen. In den Anfangsminuten versuchten die Gäste ruhig ihr Spiel aufzuziehen...

BSC-Coach Mauro Pitari hatte alle Hände voll zu tun, um seine Mannen zu dirigieren.

© M. Beuschlein

BSC-Coach Mauro Pitari hatte alle Hände voll zu tun, um seine Mannen zu dirigieren.

Nach zuletzt zwei knappen 2:3-Niederlagen wollte der BSC aus Sendling unbedingt drei Punkte aus Pasing mitnehmen. In den Anfangsminuten versuchten die Gäste ruhig ihr Spiel aufzuziehen und ließen sich von den tief stehenden Pasingern nicht zu übermotiviertem Aktionismus verleiten. Doch der eigene Libero machte dem Team erstmal einen Strich durch die Rechnung. Durch seinen Fehler stand TSG-Stürmer Krug frei vor Torwart Puce und schob zum 1:0 für die TSG ein. Doch trotz des Rückstandes und der Verletzung von Arif Arifoglu, der ausgewechselt werden musste, ließen die Sendlinger die Köpfe nicht hängen und drängten auf den Ausgleich. Nachdem man zuerst die Pasinger zum Tore schießen eingeladen hatte, waren es nun die Pasinger, die Geschenke verteilten. Nach einem Ballverlust der TSG-Abwehr an deren Sechzehner ließen die Gäste sich nicht zweimal bitten, spielten die verbleibenden Pasinger gekonnt aus und Liridon Morina glich zum 1:1 aus. Im Anschluss an den Ausgleich spielte man weiter nach vorne, doch wie auch schon in den Wochen zuvor fehlte den BSC-Angreifern einfach die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Trotz mehreren Chancen nach Eckbällen und schönen Kombinationen durch die Mitte stand es zur Halbzeit immer noch 1:1.

Nach dem Wechsel griffen die Gäste weiter an. Allerdings vergaß man das Kombinieren im Mittelfeld und überbrückte dieses oft mit langen Bällen in die Spitze, die meist von den Pasingern geklärt werden konnten. Aber man erspielte sich dennoch mehrere Chancen, davon mindestens zwei 100-prozentige, von denen einmal die Querlatte, das andere Mal ein Verteidiger auf der Linie für die Pasinger rettete. Pasing hinten im Glück und vorne mit erneuter Mithilfe der Sendlinger Defensive. Beim 1:2 fehlte es am nötigen Durchsetzungsvermögen (65.) und beim 1:3 in der 75. Minute ließ man den Pasinger Stürmer einfach laufen. Für das nächste Jahr müssen sich Pitari und sein Team angesichts eines mageren Zwei-Punkte-Vorsprungs auf die Abstiegsplätze einiges vornehmen. Bereits letzte Woche warnte der Trainer vor einem drohenden "bösen Erwachen" am Ende der Saison.

Stimmen: Mauro Pitari (Trainer BSC): "Wenn du vorne deine Tore nicht schießt und hinten solche kapitalen Fehler machst, ist es ja klar, dass du so ein Spiel dann verlierst."

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