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„Ich bin für Spaßfußball bekannt“

DJK-Trainer Imhof: „Ich bin für Spaßfußball bekannt“

DJK Würmtal - Hans von Imhof ist zurück. Nach neunmonatiger Auszeit hat der 57-Jährige die DJK Würmtal übernommen. Die Kreisklasse-Fußballer stecken bereits in der Vorbereitung.

Die Trainingsbeteiligung ist gut: Hans von Imhof begann vergangenen Freitag mit der Vorbereitung. foto: höfle

von Nicole Kalenda

Planegg – Von Imhof war schon einmal in Planegg als Übungsleiter tätig. Vom Sommer 2007 bis zum ersten Punktspiel der Saison 2009/10 betreute er den Nachbarverein SV Planegg-Krailling, stieg mit ihm in die Bezirksliga auf und mischte dort im ersten Jahr lange an der Tabellenspitze mit. Als der Verein den Erfolgstrainer rauswarf, legte dieser eine Pause ein. Zwei Spieltage vor Beginn der Winterpause übernahm er 2010/11 den vom Abstieg bedrohten Bezirksligisten TSV Gräfelfing, verließ ihn aber nach drei Niederlagen und zwei Unentschieden schon wieder Anfang April 2011. „Vielleicht habe ich zu früh das Handtuch geworfen, aber die Belastung war zu groß.“ Von Imhof leidet an Hautkrebs. Nach Chemotherapie und Operationen nimmt er jetzt an einer Tablettenstudie teil. „Es geht mir insgesamt wieder ganz gut“, sagt er. Zurückgekommen ist die Lust, sich als Trainer zu engagieren.

„Die Würmtaler waren immer schon eine kleine Herzensangelegenheit von mir“

„Die Würmtaler waren immer schon eine kleine Herzensangelegenheit von mir“, erzählt von Imhof, der selbst in Planegg wohnt. „Gegen die habe ich immer gerne gespielt, weil ich immer Tore geschossen habe.“ Als der Verein vorsichtig anfragte, zeigte sich von Imhof, der auch bei einem Bezirksoberligisten und einem Kreisklassisten aus dem Zugspitzkreis im Gespräch war, aufgeschlossen. In ersten Sondierungsgesprächen verstand man sich gut. Von Imhof dachte an einen Einstieg in der Sommerpause, die DJK war jedoch unter Zeitdruck. Nach der Trennung von Christian Kaminsky war Mannschaftsführer Dimitrij Friedrich als Spielertrainer eingesprungen. Aufgrund seiner beruflichen Belastung allerdings nur bis zur Winterpause. „Wir wollten den Jungen etwas bieten, damit sie nicht abhauen“, sagt DJK-Geschäftsführer Konrad Lohner. Es sei bekannt, dass man nach zwei Jahren unter von Imhof höherklassig spielen könne. „Wir erhoffen uns, dass wir von seiner Erfahrung profitieren und er eine gescheite Struktur in die Mannschaft bringt.“

Imhof: „Die ziehen gut mit“

Zu den ersten Einheiten kamen 15 bis 20 Spieler – für DJK-Verhältnisse ausgezeichnet. „Die ziehen gut mit“, sagt von Imhof. Dass seine Vorgänger immer wieder Probleme mit der Trainingsbeteiligung hatten, weiß er. „Wichtig ist, dass man den Spaß zurückbringt. Ich bin für Spaßfußball bekannt.“

Die DJK Würmtal ist Tabellenachter der Kreisklasse 3 mit 14 Punkten Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz und zehn Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone. „Sportliche Ziele braucht man nicht groß vorgeben.“ Von Imhof will die Rückrunde nutzen, um unter Punktspielbedingungen allerlei auszuprobieren. Der Vorbereitungsplan wurde noch vor seiner Zusage erstellt. Fünf Testspiele sind vorgesehen, das erste gleich morgen gegen den TSV Alling. Am Sonntag, 4. März, empfängt die DJK dann den SV 1880 München zu einem Nachholspiel, bevor ein Wochenende später auch der Rest der Liga einsteigt.

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