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„Kein Geld für Spielergehälter“

„Kein Geld für Spielergehälter“

Finsing - Der Fußball-Förderverein Finsing (FFVF) wurde zwar schon vor einigen Monaten aus der Taufe gehoben, doch ab sofort wird verstärkt um Mitglieder und Sponsoring bei Firmen geworben.

Der Vorstand des Fußballfördervereins Finsing (hinten, v. l.): Patrik Kitel (Kassier), Stefan Morawitz (Kassenprüfer), Thomas Gasda (Gründungsmitglied), Franz Eberhardt (Kassenprüfer), Michael Fuss (Schriftführer), (vorne, v. l.) Uli Wolf (Vorsitzender), Chirstian Numberger (2. Voritzender FC Finsing) und Florian Lex (Vorsitzender). foto: fkn

Der Vorstand des Fußballfördervereins Finsing (hinten, v. l.): Patrik Kitel (Kassier), Stefan Morawitz (Kassenprüfer), Thomas Gasda (Gründungsmitglied), Franz Eberhardt (Kassenprüfer), Michael Fuss (Schriftführer), (vorne, v. l.) Uli Wolf (Vorsitzender), Chirstian Numberger (2. Voritzender FC Finsing) und Florian Lex (Vorsitzender). foto: fkn

„Der Förderverein sieht sich als Bindeglied zwischen dem FC Finsing und ortsansässigen Unternehmen, die den Verein bereits unterstützen beziehungsweise als neue Sponsoren gewonnen werden können“, beschreibt Vorsitzender Uli Wolf das Ziel des FFVF. Dieser wurde Mitte Oktober vergangenen Jahres von sieben Gründungsmitgliedern im Sportheim des FC Finsing aus der Taufe gehoben. Während bis jetzt hauptsächlich formale und interne Vereinsangelegenheit geregelt wurden, will man nun um neue Mitglieder und Unternehmen als Sponsoren werben.

Die erste Mannschaft des FC Finsing hat in der Saison 2007/08 und 2009/10 den Aufstieg von der A-Klasse in die Kreisliga geschafft. Die FCF-Reserve stieg in den Spielzeiten 2007/08 und 2010/11 von der C- in die A-Klasse auf und habe damit Geschichte beim FC Finsing geschrieben. „Sportlich steht der Verein somit besser da, als je zuvor“, erklärt Wolf stolz. Dies motiviere die Mannschaft, die großes Potenzial besitze, zusätzlich, und sie strebe somit nach höheren Aufgaben. Um diese Herausforderung auch meistern zu können, bedürfe es verschiedener Voraussetzungen, die jedoch nur teilweise von der Mannschaft selbst gestemmt beziehungsweise verbessert werden können, sagt der FFVF-Vorsitzende und erklärt: „Der Förderverein versteht sich hier als Vermittler zwischen den Unternehmen und der Mannschaft. Die Unterstützung der Firmen wird ausdrücklich nicht dafür genutzt, um Spielergehälter zu begleichen, da bei uns jeder Spieler aus Freude am Fußball spielt und nicht des Geldes wegen.“ Im Gegenzug für die Unterstützung würde der Verein den Unternehmen bei Öffentlichkeitsarbeit, Festlichkeiten oder dergleichen helfen.

Der Beitrag für Mitglieder beträgt 30 Euro pro Jahr und sei somit für jeden erschwinglich, so Wolf. 40 Firmen habe der Verein schon angeschrieben, 15 davon hätten ihre Unterstützung (100 bis 250 Euro) bereits zugesagt, freut sich Wolf, der hofft, dass sich auch die Mitgliederzahl von bisher acht Personen rasch erhöht. Angesprochen sollten sich dabei Gönner und Freunde des Fußballclubs fühlen, ebenso aber auch ehemalige Aktive.

Die Führungsetage des Fördervereins setzt sich zusammen aus den zwei gleichberechtigten Vorsitzenden Uli Wolf und Florian Lex sowie Schriftführer Michael Fuß, Kassier Patrik Kitel und den beiden Kassenprüfern Franz Eberhart und Stefan Morawitz. jok

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