Superbanner

Umstrittener Elfmeter in der 85. Minute

Umstrittener Elfmeter in der 85. Minute

FC Pipinsried - Diese Niederlage hat brutal weh getan. Ein Elfmetertreffer in der 85. Minute hat den Fußballern des FC Pipinsried am ersten Spieltag der Frühjahrsserie die zwölfte Saisonniederlage beschert.

„Ich war mit beiden Händen am Ball!“ Pipinsrieds Torwart Johannes Steiner beteuerte nach der spielentscheidenden Szene in der 85. Minute vergebens seine Unschuld.Foto: fastl

Der Tabellenvorletzte der Landesliga Süd verlor am Samstag beim Tabellensechsten FC Gundelfingen mit 0:1 (0:0).

85. Minute, es steht 0:0: Pipinsrieds Torwart Johannes Steiner wirft sich dem ihm entgegeneilenden Marcus Mattick entschlossen entgegen. Er ist kurz vor dem Gundelfinger am Ball, danach kommt der FC-Joker zu Sturz.

„Als der Schiedsrichter pfiff, dachte ich, er entscheidet auf Freistoß für uns“, erzählt FCP-Boss Konrad Höß. „Statt dessen zeigte er auf den Elfmeterpunkt.“

Stefan Winkler verwandelte den Foulelfmeter, der bei den Pipinsriedern Gästen die Emotionen hochkochen ließ. „Sind Sie sich ganz sicher?“, fragte der neue FCP-Spielertrainer Roland Baumgärtner immer wieder Schiedsrichter Mario Hofmann, während Pipinsrieds Schlussmann Johannes Steiner mehrfach beteuerte, dass „ich mit beiden Händen schon am Ball war.“ Doch der Referee blieb bei seiner Entscheidung, dass Marcus Mattick durch Steiner im Strafraum gelegt worden sei. FCG-Torjäger Stefan Winkler, der zum Hinrundenfinale in Landsberg noch einen Strafstoß verschossen hatte, behielt die Nerven. Er hatte aber auch Glück, denn Torhüter Steiner brachte die Fingerspitzen noch an den Ball, ohne die Richtung des Spielgerätes entscheidend verändern zu können.

„Im Endeffekt sind wir aber selbst schuld“, meinte Höß, nachdem sich die Wogen geglättet hatten. „Wir hatten das Spiel und den Gegner sicher im Griff, einen Punkt so gut wie sicher, haben dann aber den Vorwärtsgang eingeschaltet, ohne hinten für eine gescheite Absicherung zu sorgen.“ Er bewundere zwar den Mut seines Teams, in der Schlussphase auf des Gegners Platz auf Sieg zu spielen, „aber da hätte ich erwartet, dass wir ein bisschen vorsichtiger, um nicht zu sagen klüger, zur Sache gehen. So standen wir am Ende mal wieder mit leeren Händen da.“

In der bis zu diesem Zeitpunkt eher unspektakulär vor sich hin plätschernden Partie bekam Referee Hofmann (Höß: „Ich glaube, er hat schon während des Spiels gewusst, dass das eine Fehlentscheidung war“) alle Hände voll zu tun. Er verwarnte insgesamt sieben Pipinsrieder, darunter auch den gar nicht eingesetzten Ersatzspieler Thomas Richter, und zückte am Ende sogar noch zweimal die Ampelkarte. Weil Michael Holzhammer immer weiter reklamierte und dann auch noch wutentbrannt in die Werbebande trat, musste der Pipinsrieder Stürmer in der 87. Minute ebenso vom Platz wie wenig später Dominik Schön, der sich in der Schlussminute ein Frustfoul leistete. Ähnliches hätte ihrem Teamkollegen Athanasios Kiourkas schon vor der Pause passieren können, doch da drückte Hofmann noch ein Auge zu. Das Pipinsrieder Trainergespann Baumgärtner/Schäfer erkannte dies, der gewohnt rustikal zu Werke gehende FCP-Neuzugang blieb in der Pause in der Kabine.

Konrad Höß war gleich nach dem enttäuschenden Frühjahrsrundenauftakt bemüht, seine Mannen aus dem Stimmungstief zu holen: „Wenn wir weiter so gut kämpfen und keinen Harakiri-Fußball mehr zelebrieren, dann werden wir schon bald auf den Erfolgsweg zurückkehren. Hoffentlich geht uns der in Gundelfingen verschenkte Punkt nicht irgendwann einmal ab.“ (ge)

FC Gundelfingen - FC Pipinsried 1:0 (0:0)

FC Gundelfingen: Kiebler, Putz, Struck, Schnelle, Rufrano, Mayerle, Aunkofer (66. Bronnhuber), Wirth (70. Mattick), Schröder (61. Prießnitz), Müller, Winkler

FC Pipinsried: Steiner, Hanusch, Hrnecek (85. Funk), Adrianowytsch, Horky, A. Kiourkas (46. Daffner), Leidenberger, Beqiri, Schön, Baumgärtner, Holzhammer

Schiedsrichter: Mario Hofmann (VfB Forchheim)

Zuschauer: 220

Gelb-Rote Karte: Michael Holzhammer (87.), Dominik Schön (90.)

Besondere Vorkommnisse: Jürgen Schäfer, Co-Trainer des FC Pipinsried, wird nach lautstarken Protesten des Innenraums verwiesen (90.+2)

Tor: 1:0 (85.) - Torjäger Stefan Winkler verwandelt einen höchst umstrittenen, von FCP-Keeper Johannes Steiner am Gundelfinger Joker Marcus Mattick verursachten Foulelfmeter.

zurück zur Übersicht: FC Pipinsried

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Kommentare

Fotostrecken

zurück

vor

weitere Fotostrecken:

Artikel lizenziert durch © fussball-vorort
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.fussball-vorort.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper