Nach fünf gemeinsamen und vor allem erfolgreichen Jahren mit Frank Peuker, wird er am Ende der Saison den verein verlassen und ein Jahr pausieren. Wie bitter ist das für den Verein?
Ostermair: Wir hätten gern mit Frank weitergemacht, weil einfach alles passte. Doch man muss seine Entscheidung natürlich akzeptieren und respektieren, 5 Jahre sind im Fußball schon eine lange Zeit.
"Wir konnent bis jetzt alle Derbys für uns entscheiden"
Welche Ereignisse oder Highlights in dieser gemeinsamen Zeit werden Dir besonders in Erinnerung bleiben?
Ostermair: Höhepunkte gab es eine Menge, wir spielten ja fast die gesamte Trainerzeit von Frank mindestens im ersten Tabellendrittel der
Bezirksliga
mit. Highlights waren u.a. natürlich die zuschauerträchtigen Derbys gegen Hilgertshausen die wir zudem bis jetzt alle gewinnen konnten.
Dank Franks
Kontakte
hatten wir auch eine Menge hochkarätiger Freundschaftsspielgegner bei uns in Jetzendorf.
Wir hatten viele Abgänge und die Jungen brauchen Zeit
Du hast bereits erwähnt, dass ihr in der Amtszeit Frank Peuker fast immer oben dabei gewesen seid. Warum liegt ihr dieses Jahr bereits zur Winterpause so weit hinter den Erwartungen zurück?
Harry Maier ist der optimale Nachfolger auf Trainerposten
Seid ihr bereits auf der Suche für die Peuker-Nachfolge, habt ihr bereits Ersatz gefunden oder lasst ihr Euch noch etwas Zeit?
Ostermair: Mit Harald Maier haben wir unseren Wunschkandidaten bekommen. Er stand auf der Liste ganz oben. Er ist ein ähnlicher Typ wie Frank: Ehrgeizig, kompetent und bodenständig. Zudem kennt er fast die ganze Mannschaft und ist sehr gut im Landkreis vernetzt. Wir sind uns ziemlich sicher mit Harry Maier den optimalen Trainer verpflichtet zu haben.
"Bei uns geht es sehr familiär zu, jeder kennt jeden"
Was zeichnet den Verein TSV Jetzendorf aus, was macht diesen Verein so besonders?
Ostermair: Über Zuschauerzahlen brauchen wir uns nicht beschweren, da liegen wir in unserer
Liga
sicher ganz vorne mit dabei. Auch mit den Sportanlagen sind wir optimal aufgestellt, da ist in den letzten Jahren eine Menge passiert. Auch ist die Verbundenheit der Mitglieder mit dem
Verein
doch eine andere wie in vielen Stadtvereinen, das merkt man dann halt auch an den Zuschauerzahlen.
Bei uns geht es sehr familiär zu, jeder kennt jeden und kann mit jeden reden. Zudem gibt es bei den Funktionären fast keinen Wechsel, vom
Vorstand
über Abteilungsleiter bis hin zum Mannschaftsbetreuer sind alle schon jahrelang tätig, das wird von den Spielern schon geschätzt und honoriert.
cse




© hübner"Innerhalb kürzester Zeit machte Frank Peuker aus talentirten Nachwuchsspielern Stammspieler im Bezirksliga-Kader", erzählt Josef Ostermair