Hier kam nach einem 1:1 zum Ende der regulären Spielzeit die in der Eglhartinger Schulturnhalle angewandte „Golden Goal Minus“-Regel zur Anwendung. Sie sorgte für eine kuriose Situation.
Gemäß der Regel verließ nach jeder Minute der Nachspielzeit ein Kicker beider Teams das Feld. Ein Tor wollte aber nicht fallen. Als beide Teams nur noch Keeper plus einen Feldspieler einsetzen durften, fiel die Entscheidung. Der verbleibende Kirchseeoner Feldspieler bekam eine Zeitstrafe aufgebrummt. Zwei Wasserburger hatten die gesamte Spielfläche für sich – per Solo um ATSV-Keeper Gramüller entschied Wasserburg die Partie für sich.
Als Trostpflaster holten sich die Kirchseeoner im Anschluss Platz drei nach einem 3:2-Sieg gegen den TSV Waldtrudering. Wasserburg bezwang im Finale den starken TSV Steinhöring – wieder nach Golden Goal – mit 2:1 und gewann damit erneut gegen ein Team aus dem Landkreis Ebersberg.
Insgesamt 30 spannende Spiele bekamen die Zuschauer zu sehen. Länger in Erinnerung bleiben wird ihnen aber vor allem das denkwürdige Halbfinale. ez/jodl
Endergebnis: 1. TSV Wasserburg, 2. TSV Steinhöring, 3. ATSV Kirchseeon, 4. TSV Waldtrudering, 5. TSV Steinhöring II, 6. TSV Grafing, 7. ASV Glonn, 8. ASV Glonn II, 9. ATSV Kirchseeon III, 10. SV Dornach, 11. FC Ebersberg, 12. ATSV Kirchseeon II.




