SV Lohhof Co-Trainer Manuel von Klaudy -Jetzt wollen wir rauf!

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    • 28.11.12
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SV Lohhof zieht Hinrunden-Fazit

Co-Trainer von Klaudy: "Jetzt wollen wir rauf!"

SV Lohhof - Mit zehn Siegen aus dreizehn Spielen verabschiedet sich der SV Lohhof als Tabellenführer in die Winterpause. "Ein tolles Gefühl", so Co-Trainer Manuel von Klaudy.

SV Lohhof Co-Trainer Manuel von Klaudy ist sehr zufrieden mit dem Tabellenplatz 1: "Ein tolles Gefühl".

1. Mit einem 2:1-Erfolg beim FC Phönix Schleißheim verabschiedet sich Ihr Team als Tabellenführer in die Winterpause. Ein tolles Gefühl?

Ja, der Tabellenplatz 1 ist ein tolles Gefühl, da wird man sich die Tabelle in der Winterpause schon das ein oder andere Mal zusätzlich anschauen. Vor allem, nachdem ja der SV Lohhof, außer dem Aufstieg in die Kreisliga vor einigen Jahren, seit geraumer Zeit nicht gerade vom Erfolg verwöhnt ist.

Nach dem Rückzug aus der Bezirksoberliga vor 10 Jahren ist man nun auf einer soliden Basis mit drei Herrenteams und einer sehr starken Jugendarbeit aufgestellt. Allerdings ist allen Beteiligten klar, dass es sich bei der aktuellen Platzierung nur um eine Momentaufnahme handelt und die Saison noch lang ist. In der Rückrunde gilt es nun, die gezeigten Leistungen zu bestätigen und die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand zu geben.

2. Mit zehn Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage geht es in die Winterpause. Wie lautet Ihr Hinrunden-Fazit?

Die Hinrunde ist im Großen und Ganzen sehr positiv verlaufen. Wir wussten natürlich, dass wir durch unsere Neuzugänge durchaus sportliche Qualität hinzugewonnen haben, allerdings hat uns nach etwa fünf Spielen die schon fast traditionelle Verletzungsmisere eingeholt.

So sind unsere Youngsters Gellner, Alt und Suck bis heute mit zum Teil schweren Verletzungen ausgefallen. Dazu fielen bzw. fallen Torjäger Dubrawac, Linksverteidiger Negele und Rechtsverteidiger Ulfers aus. Hinzu kommt, dass Keilstürmer Luburic aus privaten Gründen seine Karriere vorerst auf Eis gelegt hat und somit noch gar nicht zum Einsatz kam, plus langwierige Verletzungen vom Manstein und Gramaglia, ebenfalls noch ohne Einsatz dieses Jahr.

Ebenso hat Christian Philipp nach dem fünften Spiel ein Auslandssemester in Barcelona begonnen und steht somit auch bis Mitte der Rückrunde nicht zur Verfügung. Ein schwerwiegender Abgang, hat Christian doch seit geraumer Zeit außergewöhnlich starke Leistungen als Abräumer im defensiven Mittelfeld gezeigt.

Dazu kamen immer mal wieder kleinere Verletzungen oder berufliche Verhinderungen, so dass es nie möglich war, mit der gleichen Elf mehrmals hintereinander zu spielen. Hier zeigt sich allerdings, dass unser großer, ausgeglichener Kader ein großes Pfund ist und sich die überaus gute Trainingsbeteiligung am Ende auszahlt.

An dieser Stelle möchte ich nochmals ein großes Kompliment an die Spieler richten, die am Anfang der Saison nicht unter den ersten 14, 15 standen und nun kurz vor der Winterpause die Kastanien aus dem Feuer geholt haben. Das war wirklich große Klasse.

3. Eure engsten Verfolger sind der FC Alte Haide-DSC München und die SpVgg Kammerberg. Wird es nochmal eng in der Rückrunde?

Wir sind nicht so vermessen, zu behaupten, dass wir jetzt bis Mai durch die Liga marschieren und uns niemand mehr gefährlich werden könnte. Die beiden genannten Mannschaften verfügen über eine sehr hohe Qualität und auch sie werden alles daran setzen, uns abzufangen.

Gegen Kammerberg haben wir unentschieden gespielt, Alte Haide hat uns sogar unsere einzige Niederlage beigefügt. Wir haben vor beiden Teams großen Respekt, jedoch keine Angst.

Die Spiele der letzten Wochen haben gezeigt, dass wir in jedem Spiel, egal, wie der Gegner heißt, an unsere Leistungsrenze gehen müssen, um zu bestehen. Kein Gegner wird uns freiwillig die Punkte schenken und im Endeffekt kann in dieser Liga jeder jeden schlagen. Gerade Alte Haide hat diese Erfahrung bereits zweimal schmerzlich machen müssen, beim Unentschieden gegen Olympia und der Niederlage gegen Feldmoching.

Diese Gefahr, gegen vermeintlich leichte Gegner Punkt abzugeben, ist uns durchaus bewusst, auch Erdweg hat aus unserem Stadion einen Zähler entführt. Allerdings würde ich unsere Mannschaft als so reif einschätzen, angesichts der riesigen Chance, die sich uns dieses Jahr bietet, alle Spiele mit der nötigen Einstellung anzugehen.

4. Was ist euer Ziel für die Rückrunde?

Ein Selbstläufer wird die Rückrunde definitiv nicht. Uns stehen noch harte Arbeitswochen auf dem Trainingsplatz bevor. Denn eines ist klar: Jetzt wollen wir rauf!

Interview: Timo Aumayer

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