Mehmet Scholl wird zum Saisonende vorzeitig als Trainer der Regionalliga-Mannschaft des FC Bayern München aufhören. Über diese Entscheidung habe der frühere Profi den Verein informiert, bestätigte Mediendirektor Markus Hörwick am Samstag. Ein Nachfolger stehe noch nicht fest. Derzeit bereitet Scholl die zweite Mannschaft des Fußball-Rekordmeisters im Trainingslager im türkischen Belek auf die Rückrunde vor.
Gegen gewisse Spekulationen wehrt sich Scholl entschieden: Die Bild fragte, ob er heimlich auf den Job als Bayern-Profitrainer geschielt habe, der nun an Pep Guardiola geht. "Diese Frage ist absurd und unverschämt", zitiert die Bild den 42-Jährigen. "Es klingt ja so, als wäre ich ein beleidigter Junge! Ich kann dem FC Bayern zu Pep Guardiola nur gratulieren. Er ist ein Trainer mit Erfahrung und Erfolgen auf höchster Ebene. Genau das ist es, was der FC Bayern braucht."
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Scholls Abschied war am Freitagabend bekannt geworden. „Ich habe meinen Entschluss schon vor zwei Wochen unserem Präsident Uli Hoeneß mitgeteilt“, sagte der 42-Jährige der SZ. Als Grund für den Abschied nannte der einstige Bayern-Profi seine Arbeit als TV-Experte bei der ARD. „Diesen Interessenkonflikt habe ich völlig falsch eingeschätzt“, erklärte Scholl. Seine Fernsehkritik bei Länderspielen an Bayern-Spielern wie Mario Gomez oder Thomas Müller war von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge angeprangert worden. „Damit ist keinem gedient: dem FC Bayern nicht und auch nicht mir“, sagte Scholl.
In der kommenden Saison werde er nicht als Trainer arbeiten, sondern seinen TV-Kontrakt bis 2014 erfüllen, betonte Scholl. Sein Vertrag bei den Bayern lief ebenfalls noch bis 2014.
dpa/lin






































