Bereits im November hat fussball-vorort.de von der möglichen Sensation erfahren. Berkant Göktan zum SV Türk Gücü Ataspor München? Das wäre ein echter Kracher im Amateurfußball.
Es wäre nicht der erste große Transfer, den der ambitionierte Bezirksligist an Land ziehen würde. Bereits Ex-Löwen-Trainer Werner Lorant stand dort an der Seitenlinie.
Autor Nils Neumann vermeldet: Der deutsch-türkische Ex-Profi Berkant Göktan steht vor einer Rückkehr auf den grünen Rasen und wird sich wohl bereits zur anstehenden Restrückrunde dem ehemaligen Bayernligisten anschließen.
Berkant Göktan in seiner Wohnung: Aktuelle Bilder
Wir kontaktierten bereits im November Cemal Günes, den Kopf des SV Türk Gücü Ataspor München. "Es gibt dazu nichts zu sagen", meinte Günes damals. Dass der Spieler Berkant Göktan sehr interessant sei, gab Günes offen zu. Doch zu Gerüchten wollte er sich nicht äußern. "Unser Verein ist für jeden Spieler interessant", sagte Günes damals.
"Das sind doch Gedichte"
Über das Transfergerücht ist Günes mehr als unglücklich. "Das ist einfach nicht richtig. Ich halte von Gerüchten grundsätzlich nichts. Sobald wir etwas zu vermelden haben, wird die Presse davon erfahren", sagte Günes auf erneute fvo-Anfrage am Mittwoch. Der Pressesprecher wird konkret: "Das ist 100 prozentig eine Zeitungsente. Hier wird versucht, mit unserem Verein Aufmerksamkeit zu gewinnen."
Auch das Zitat von Taskin Akkay, dem ersten Vorsitzenden, möchte Günes so nicht stehen lassen: "Das sind doch Gedichte. Akkay hat mir eine SMS geschrieben, dass hier eine Traumnachricht verfasst worden ist."
Ein Neuanfang von Berkant Göktan im Amateurfußball wäre eine Sensation: Bei den Löwen war Göktan lange Publikumsliebling. Doch nach dem Konsum von Kokain war seine Karriere dort beendent. Nach einer Zeit in Thailand, kam Göktan im vergangenen Jahr zurück nach München
Er habe nur ein Ziel: Wieder auf den Platz zurückzukehren, sagte er damals im Kicker. Doch die Versuche, an Probetrainings teilzunehmen, scheiterten. "Wo ich hinkomme, sagt man: Du bist gescheitert. Du hast es nirgends geschafft", sagte er. Und weiter: "Immer hieß es: Göktan der Kokser." Zwei Mal habe er sogar bei den Bayern, wo er von der E-Jugend an spielte, gefragt, ob er mittrainieren dürfe. Bayern sagte ab. "Das hat mir schon wehgetan", so Göktan.
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