Es war das selbe Bild, das Schmidt schon vor Wochen kritisierte: Die Löwen spielten sich gute Möglichkeiten heraus, doch im Abschluss haperte es.
Langsam begannen die Gäste ins Spiel zu finden und sich selbst Chancen zu erarbeiten. Vitus Eicher musste zweimal in Folge sein ganzes Können zeigen, um die Bamberger Führung zu verhindern.
In der zweiten Halbzeit holte sich Kevin Kühnlein die zweite gelbe Karte ab. Er flog in der 54. Minute vom Platz. Nun konnten die Sechziger mit einem Mann mehr auf dem Feld das Temp erhöhen.
Schmidt: "Das erste Tor darf so nicht passieren"
Doch die Tore schoss der Gegner: Statt einem Sechziger-Treffer erzielten die Gäste aus Bamberg das 1:0. Zu allem Überfluss legte sich Vitus Eicher den Ball selbst ins Netz.
Trainer Alex Schmidt fand deutliche Worte: "Das erste Gegentor darf so nicht passieren. Um wenig Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung zu machen, haben wir nur mit langen Pässen versucht den Gegner unter Druck zu setzen."
Nach dem Rückstand schafften es die Löwen nicht den Schalter noch einmal umzulegen. Im Gegenteil: In der Nachspielzeit traf Bambergs Gradl das 2:0 ins leere Löwen Tor, Vitus Eicher war beim Eckball mit nach vorne gegangen. Unter dem Strich konnten die Löwen erstmals nach sieben Partien keine Punkte holen.
Es bleibt dabei, dass die Bamberger sich immer mehr zum Angstgegner der Sechziger entwickeln. Alex Schmidt suchte nach einer Erklärung: "Dieses Ergebnis ist extrem ärgerlich. Wir hatten viele Möglichkeiten, haben diese aber nicht genutzt. Auch wenn es heute ein schlechter Tag für uns war, hätten wir doch gewinnen müssen."


























