Zug früh abgefahren

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    • 08.01.13
    • TSV Murnau
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Zug für Murnau früh abgefahren

TSV Murnau – Schwach angefangen, stark aufgehört. So lässt sich die Premieren-Teilnahme des TSV Murnau am Finale der Zugspitz-Hallenmeisterschaft zusammenfassen.

Auffälligster Mann in Murnauer Reihen: Maxi Giglberger (l.) deutete sein technisches Können an. foto: or

Auffälligster Mann in Murnauer Reihen: Maxi Giglberger (l.) deutete sein technisches Können an. foto: or

Ein fünfter Rang wurde es in Fürstenfeldbruck am Ende, der in Anbetracht starker Konkurrenz durchaus als Erfolg zu werten ist.

Als die Gruppenphase beendet war, relativierte Julian Büth seine eigene Kampfansage, mit dem „TSV sei zu rechnen“ bei diesem Turnier. „Wenn wir so spielen wie in Penzberg“, fügte Büth rasch an. Das taten die Murnauer Fußballer aber nicht. Der Traum von der Oberbayerischen Meisterschaft zerplatzte schon nach den ersten beiden Begegnungen. Jeweils 0:2 lautete das Resultat gegen die FT Jahn Landsberg und den TuS Holzkirchen. Die Niederlage gegen den Landesligisten und späteren Turniersieger Holzkrichen hätte sich verschmerzen lassen. Doch die Auftaktpleite gegen den A-Klassisten tat weh. Murnau versäumte es, die optische Überlegenheit in Treffer umzumünzen. Büth selbst ließ zwei Großchancen aus. „Da muss man einfach mal einen machen“, urteilt Trainer Willi Link. Der neue Übungsleiter hielt sich aber grundsätzlich mit Anweisungen zurück. Der Penzberger war erstmals dabei und beobachtete mehr. Er habe ja noch nicht einmal „ein Training geleitet“, sagt Link. Die wenig überzeugende Vorstellung zu Beginn stieß allerdings auch dem 51-Jährigen auf. Man habe dieses Spiel „total verschlafen und verbockt“.

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Torlos blieben die Murnauer auch gegen Holzkirchen. Der entscheidende Faktor, wie Büth einräumte: „Du darfst dich nicht beschweren, wenn du zwei Spiele lang kein Tor machst.“ Als der Zug nach Manching abgefahren war, gingen die TSV-Kicker auf Versöhnungskurs mit ihren zahlreichen und lautstarken Fans. Nach 38 Hallenminuten durften diese auch endlich jubeln. Max Giglberger eröffnete den Torreigen gegen Mammendorf, das mit 5:2 deutlich bezwungen wurde. Manuel Pratz steuerte in dieser Partie ein Tor und eine Vorlage bei. Ansonsten blieb der Filigrantechniker blass und uneffektiv. Auch daran hatten die Mitspieler zu knabbern. Dafür zeigte Giglberger, was in ihm steckt. Zwei Treffer aus dem Spiel heraus, dazu ein rotzfrecher, gechipter Siebenmeter im Duell um Rang fünf. Dieses entschied der TSV mit 9:8 gegen den Bezirksligisten SV Bad Tölz für sich. Christian Back verwandelte den finalen Versuch. oliver rabuser

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    Der TSV Murnau entfernt sich durch einen 3:0 Erfolg über die SF Aying von der Abstiegszone
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