Die zwei Kicker machten für ihre Entscheidung nicht die Misere des Tabellenletzten der Landesliga geltend, sondern ihre private Situation. Nikolic musste für jedes Training in Starnberg einen Anfahrtsweg von gut eineinhalb Stunden in Kauf nehmen, da er im Osten von München wohnt. Um sich die aufwändige Pendelei zu ersparen, hat sich der Serbe, der erst im Sommer an die Ottostraße gekommen war, inzwischen der zweiten Garnitur des SV Heimstetten angeschlossen.
Zum TSV Neuried hat sich Matthias Fink aufgemacht, wo schon sein Bruder Lukas spielt. „Das war fast zu erwarten“, sagt Junietz, denn trotz „etlicher Einsätze“ packte Fink den Sprung in die erste Mannschaft nicht. Entscheidend dürfte aber auch sein Studium in München gewesen sein, dem er ohne die Fahrten raus nach Starnberg noch mehr Zeit widmen kann.
Berufliche Gründe führte auch Alexander Fischer an, den es wieder zurück zum SV Aubing zog. Der Mittelfeldspieler hat die Aufstiegsmöglichkeiten genutzt, die ihm sein Arbeitgeber geboten hat. Da auch Christian Steeb wieder zum TSV Peiting heimgekehrt ist (wir berichteten), fehlen den Freien Turnern nun vier Spieler, um die kniffligen Aufgaben der Rückrunde zu meistern. hch




