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HSV: Mit elf Neuen den Klassenerhalt schaffen

HSV: Mit elf Neuen den Klassenerhalt schaffen

SV Bad Heilbrunn – Fast schon euphorisch blicken die Heilbrunner Fußballer der restlichen Saison in der Kreisklasse 3 entgegen. Elf Rückkehrer und Neuzugänge sollen dafür sorgen, dass der Verein möglichst bald nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hat.

Taner Akbulut: Rückkehrer zum SV Bad Heilbrunn

Das Jahr 2011 wird sicher nicht als Glanzlicht in die Vereinsannalen eingehen. Die Heilbrunner bestritten 28 Spiele und gingen nur fünfmal als Sieger vom Platz. In der Saison 2010/11 entgingen sie nur knapp dem Abstieg, jetzt stehen sie erneut auf Relegationsplatz zwölf.

Die Gründe für das sportliche Tief liegen auf der Hand. 21 Spieler haben in den vergangenen Jahren den Verein verlassen. Sechs Treffer reichten in der vergangenen Saison aus, um teaminterner Torschützenkönig zu werden. „Das hat es das letzte Mal in den 1960er-Jahren gegeben“, sagt Abteilungsleiter Klaus Bauereiß. So kamen Ergebnisse zustande wie eine 0:7-Klatsche gegen Aufsteiger TSV Benediktbeuern. Für den Spartenchef war dies „der Tiefpunkt der Vorrunde“. Er fordert: „Die Bilanz muss verbessert werden. Sonst können wir die Hoffnung auf den Klassenerhalt begraben.“

Die Chancen, dass die Mannschaft dieses Ziel erreicht, sind allerdings alles andere als schlecht. Das Team habe in der Winterpause enorm an Qualität und Quantität zugelegt. Größter Hoffnungsträger ist Maxi Specker, der von den A-Junioren der SpVgg Unterhaching nach Heilbrunn zurückgekehrt ist. „Wenn er spielt, wirkt das manchmal wie von einem anderen Stern“, schwärmt Bauereiß. Ebenso für mehr Qualität sorgen Soner und Taner Akbulut. Die beiden verabschiedeten sich von Genclikspor Bad Tölz und kehren zu ihrem Stammverein zurück.

Die Qualitäten von Rückkehrer Nummer vier, Hans Bachhuber, sind bestens bekannt. Der langjährige Kapitän des HSV kickte zuletzt in der Reserve, will nun aber wieder in der Ersten angreifen. Fast schon als Neuzugänge können die zahlreichen Langzeitverletzten gelten, die ihre Blessuren auskuriert haben: Thomas Forster, Andreas Fierlbeck und Tobias Schwaiger haben ihre Kreuzbandrisse oder -anrisse auskuriert. Auch der verletzungsgeplagte Kilian Spindler ist wieder einsatzbereit. Auf dem Sprung in die Erste sind zudem die A-Junioren Anton Krinner, Thomas Schmöller und Mirco Fava.

„Es werden sich einige wundern“, ist Bauereiß überzeugt. „Ich bin zuversichtlich, dass es mit dem Klassenerhalt klappt – auch wenn es nicht einfach wird.“ Konkurrent FC Penzberg locke die Spieler mit Geld, Rottenbuch habe Landesliga-Spieler zurückgeholt. patrick staar

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