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TSG Pasing besiegt SF Pasing

Kampf dominiert Ästhetik

Pasing – Das Pasinger Derby zwischen der TSG und den Sportfreunden war diesmal eine eindeutige Sache. Mit 3:0 fuhr die Turn- und Sportgemeinde einen ungefährdeten Heimsieg ein.

Stefan Huber (r.) schloss einen Alleingang eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:0 ab. foto: sauer

Statistik:

TSG Pasing - SF Pasing 03 3:0 (1:0)

TSG Pasing: C. Krug; Baake, Beuschlein, S. Karges, Menacher, Huber, S. Krug, Spengler, Zerr, Röbisch, Bäuml.

SF Pasing 03: W. Freiberger; Crachi, Lodedo, Lang, Schumacher, Ziermeier, Müller, Peters, Popeller, Kästner, Klotz.

Tore: 1:0 Spengler (10.), 2:0 Huber (78.), 3:0 Baake (90.)

Trotz beidseitiger Abwiegelungsversuche im Vorfeld der Partie erwies sich das Spiel als echter Schlager – zumindest was Einsatz und Emotionen betraf. „Es war eine intensiv geführte Partie“, erklärte TSG-Trainer Rudi Wagner. Joseph Tschiatschek, Co-Trainer der Sportfreunde, stimmte seinem Gegenüber zu: „Emotionen waren schon dabei. Die Spieler haben auf dem Platz verbal Nettigkeiten ausgetauscht, und die Partie war über 90 Minuten hart umkämpft.“
Nur zehn Minuten waren gespielt, als ein Paukenschlag ertönte: 35 Meter vor dem Tor hatte sich Stefan Spengler ein Herz genommen und den Ball mit etwas Gefühl und viel Gewalt in Richtung Winkel zur TSG-Führung geschickt. „Das Tor hat uns natürlich gut getan“, so Wagner. In der Folgezeit dominierte der Kampf die Ästhetik auf dem Feld und ließ wenige Chancen zu. Die wenigen Möglichkeiten vor der Pause erarbeitete sich meist die TSG.

Tschiatschek und sein Trainerkollege Stefan Müller stellten daher zur Pause das Spielkonzept um: „Wir wollten das Spiel mehr an uns ziehen und dadurch Druck aufbauen“, erklärte Tschiatschek. Dadurch bot sich der TSG viel Raum zum Kontern. Eine der vielen Chancen nutzte eine Viertelstunde vor Schluss Stefan Huber zum 2:0. In der eigenen Hälfte startete er seinen Alleingang und ließ die gesamte Sportfreunde-Defensive stehen.

Das 3:0 durch Andre Baake nach Vorarbeit von A-Jugendspieler Christoph Bäuml stellte den Endstand her. „Wir wollen jetzt konstant bleiben. Der Systemwechsel, den wir vollzogen haben, passt jetzt“, zog Wagner eine durchweg positive Zwischenbilanz. Mit nur neun Punkten Rückstand auf die Spitze hat die TSG den Anschluss an die obere Tabellenregion hergestellt.

„Es ist sehr schade, dass wir die Euphorie aus dem Sieg der vergangenen Woche nicht umsetzen konnten“, haderte hingegen SF-Co-Trainer Tschiatschek. Seine Sportfreunde hätten einen Sieg gebraucht, um auf Abstand zu den Abstiegsrängen gehen zu können.  

pp

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