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Eching: 4:1 gegen Deisenhofen war schon eine ziemliche Ansage

Eching: 4:1 gegen Deisenhofen war schon eine ziemliche Ansage

TSV Eching – Mangels Kunstrasen tut sich der TSV Eching dieser Tage schwer in seiner Vorbereitung auf die Landesliga-Rückrunde. Trainer Reiner Leitl musste mit seinem Team zuletzt auf schneebedeckten Rasenplätzen üben.

© gleixner

Neue Rolle für Thomas Edlböck: Janis Hoffmann und Thomas Edlböck sollen in der Rückrunde die Innenverteidigung bilden.

In Anbetracht der schwierigen Umstände auf den Plätzen und im Kader verliefen die Testspiele überraschend erfreulich.

In den ersten beiden Testspielen gab es gegen unterklassige Kontrahenten unspektakuläre Erfolge mit 1:0 gegen Alte Heide (Tor: Eckmüller) und 3:0 gegen Neuried (Tore: Hrgota 2, Eckmüller). Zuletzt gegen den ambitionierten Bezirksoberligisten FC Deisenhofen war das 4:1 schon eine ziemliche Ansage. Auch in diesem Spiel traf wieder Thomas Eckmüller, der sich nach seiner Schulteroperation eindrucksvoll zurückmeldete.

Der Sommerneuzugang harmoniert im Angriff bereits sehr gut mit Fabijan Hrgota. Der Echinger Torschützenkönig lochte gegen Deisenhofen doppelt ein; dazu war Janis Hoffmann erfolgreich. „Phasenweise haben wir da wirklich sehr guten Fußball gespielt“, freute sich Echings Trainer Leitl. Die beiden Kapitäne bekamen in den vergangenen Tagen überraschend eine neue Rolle, denn Janis Hoffmann und Thomas Edlböck sollen in der Rückrunde die Innenverteidigung bilden. Abwehrchef Dennis Schulz hörte bei den Echingern mit einer Schambeinverletzung auf. Ab Sommer ist er dann eh weg für ein berufliches Jahr in Australien.

Damit ist die Abwehr derzeit das Quartett der vielen Fragezeichen. Gegen Deisenhofen verteidigten neben Hoffmann und Edlböck auf den Außenpositionen Potenza und Ferhat Serefliogullari. Für Reiner Leitl stellt sich nun allerdings die Frage, ob diese sehr offensive Abwehr in der Landesliga nicht zu viel Risiko bedeutet.

Im Mittelfeld schwebt dem Coach die Abkehr von der Doppelsechs mit Einführung der Raute vor. Damit könnte es vorne ein magisches Dreieck geben mit dem Zehner Eren Bircan sowie den Topangreifern Hrgota und Eckmüller. Für die zentrale Defensivposition ist der 19-jährige Leo Mayer, die Entdeckung der Vorrunde, ein heißer Kandidat.  nb

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