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Die Kritiker in Rain sind verstummt

Die Kritiker in Rain sind verstummt

TSV Rain/Lech - Am Anfang der Saison zweifelte das Umfeld noch: Ist diese Mannschaft überhaupt tauglich für die Bayernliga? Doch Trainer Luderschmid und sein Team belehrten die Kritiker eines besseren.

Tobias Luderschmid, Erfolgscoach des Bayernligisten: "Ich wollte eigentlich nur gerne mit jungen Spielern arbeiten. Dass ich nach einem Jahr gleich befördert werde, hätte ich mir nicht träumen lassen."

von Christoph Seidl

Der TSV Rain ist bisher eine der großen Überraschungs-Mannschaften der Bayernliga. Teams wie der FC Ismaning liegen in der Tabelle hinter dem TSV. Doch am Anfang der Saison gab es Kritiker. Stimmen, die der Mannschaft jede Tauglichkeit für die Bayernliga aberkannt hatten.

Die Bilanz drückte schwer auf die Stimmung: Sechs Spiele, ein Punkt, letzter Tabellenplatz. Mehr als ein halbes Jahr ist das jetzt her. In dieser Zeit hat sich beim Bayernligisten viel getan. "Wie sich die Jungs entwickelt haben, ist eine absolut geile Sache", bringt es Trainer Tobias Luderschmid auf den Punkt. Der 1:0-Sieg gegen den SC Eltersdorf war die Initialzündung. Seitdem geht es steil bergauf für den TSV Rain. Nach 22 Spieltagen gilt die Mannschaft als eine der großen Überraschungen in dieser Bayernliga-Saison.

Erklärungsnot auf Grund des Höhenflugs? Nicht bei Trainer Luderschmid. "Mir war von Anfang an klar, dass diese Mannschaft Zeit brauchen wird, um sich zu finden. Gerade in der Zeit, als es nicht gut gelaufen ist, ist der ganze Verein ruhig geblieben. Wie die vielen jungen Spieler in dieser Phase mitgezogen haben, war fantastisch", sagt der junge Trainer heute.

"Die Bayernliga wäre kein Beinbruch"

Es ist das große Erfolgsgeheimnis des TSV Rain/Lech: Mit jungen Spielern aus der Region will der Verein den Gegnern in der Bayernliga Paroli bieten. Ein Konzept, das bisher aufgeht. Während andere Bayernligisten für das große Ziel "Regionalliga" im Winter kräftig aufgerüstet haben, hielt sich der TSV Rain/Lech zurück. "Es war nicht zwingend nötig, neue Spieler zu holen. Die Mannschaft hat das Potential, auch künftig eine gute Rolle zu spielen", sagt Luderschmid.

Im Vergleich zu anderen Mannschaften hat der TSV Rain einen großen Vorteil. Die Spieler können frei aufspielen. "Wir haben nicht den Druck, aufsteigen zu müssen.Von Vereinsseite werden alle Auflagen erfüllt. Aber wenn es am Ende nur für die Bayernliga reicht, ist das auch kein Beinbruch", sagt Luderschmid. Bereits jetzt wurden erste Gespräche mit den Spielern geführt. Man will gemeinsam in die Zukunft.

Der TSV Rain/Lech geht den Weg mit jungen hungrigen Talenten weiter, den er eingeschlagen hat. Die Kritiker sind inzwischen verstummt.

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24.03.2012 TSV Rain/Lech - FC Eintracht Bamberg

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