Doch die Eiseskälte hing dem 41-Jährigen noch im Farcheter Sportheim in den Gliedern. Das Aufrücken in der Tabelle bezeichnete der Unterfranke als „herankuscheln“.
Ansonsten fiel an diesem winterlichen Nachmittag herzlich wenig unter dieses Attribut. Insbesondere nicht der Vortrag der Gastgeber in den ersten 45 Minuten. Galms Kicker gaben keinen einzigen vernünftigen Torschuss ab. Eichstätt dagegen dokumentierte seine reifere Spielanlage kurz vor der Pause mit dem Führungstreffer. Max Zischler hatte aus 18 Metern abgezogen und per abgefälschtem Ball halbhoch in die rechte Torecke getroffen – 0:1 (39.). Die vorangegangene Fehlerkette begann im linken Farcheter Defensivsektor und führte von Korbinian Gillich bis hin zu Chrissi Reitter, dessen Klärungsversuch mittig beim Torschützen landete. In der Folgezeit schoss der VfB aus aussichtsreichsten Stellungen über die Latte, respektive neben das leere Gehäuse.
Alleine deswegen war Jürgen Steibs spätere Kritik an seinem Torhüter ungerecht. „Unser Keeper langt zweimal daneben, deswegen haben wir das Spiel verloren“, sagte der VfB-Trainer. Im zweiten Anlauf räumte Steib ein, dass die Gründe für die Niederlage komplexer waren. Die Fehler des bis vor kurzem noch in der Kreisklasse aktiven Torstehers Sebastian Felleiter ließen sich dennoch nicht wegdiskutieren. Den Farcheter Treffern ging jeweils ein Eckstoß von Marco Höferth voran. Beim Ausgleichstor schraubte sich Werner Schuhmann eine Nuance vor Felleiter in den scharf getretenen Ball und setzte ihn in den hinteren Winkel zum 1:1 (49.). Fünf Minuten vor Spielende half ein Eichstätter beim Vollzug: Dominik Schmidramsl bekam das Spielgerät ans Schienbein, nachdem Lamine Guéye und Franz Fischer einerseits verpasst, aber gleichzeitig für Verwirrung im VfB-Abwehrzentrum gesorgt hatten.










































