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WSV auf jeder Position unterlegen

WSV auf jeder Position unterlegen

WSV Unterammergau - Warum der FC Bad Kohlgrub- Ammertal in der Fußball- Kreisklasse so einsam sein Kreise zieht, zeigte sich im Ammertalderby. Der Spitzenreiter war auf fast jeder Position besser besetzt als die Unterammergauer, hinter ihren Aktionen steckte System.

Unterammergau läuft gegen Bad Kohlgrub wie gegen eine Wand an.

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Unterammergau läuft gegen Bad Kohlgrub wie gegen eine Wand an.

Was ein Knüller hätte werden sollen, war eine einseitige Angelegenheit und letztlich eine Demonstration – von Stärke, Können, Kraft, Gelassenheit und Dominanz. Der FC Bad Kohlgrub-Ammertal zeigte beim 5:0 (3:0)-Erfolg über den WSV Unterammergau, dass die Meisterschaft in dieser Saison nur über ihn führen. Dass dies auch das Ziel von Verein, Mannschaft und Trainer ist, daran ließ Sepp Geipl keinen Zweifel. „Wir sind seit zehn Spielen ungeschlagen, haben von 15 Spielen 14 gewonnen“, sagt der FC-Übungsleiter und nannte die Leistung seiner Mannschaft in dieser Saison „interessant und imposant. Wir wollen aufsteigen“.

Und Geipl verfügt über Spieler, die auch in höheren Klassen zurecht kommen würden – allen voran Marcus Burkart, Martin Mair, Berti Burkart und Bernhard Bauer. Marcus Burkart, der nach einem vierwöchigen USAAufenthalt zuletzt seine Torgefährlichkeit wiedergefunden hatte, erzielte gegen überforderte Unterammergauer zwei Treffer und war von seinen Gegenspielern nie zu neutralisieren. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte der Angreifer seine Schnelligkeit und Technik aus und war ein ständiger Gefahrenherd. Als er kurz vor der Halbzeit seinen ersten Treffer markierte, hieß es bereits 2:0. Martin Mair hämmerte nach zehn Minuten einen Distanzschuss unter die Latte, beim 2:0 profitierten die Bad Kohlgruber von einer Unsicherheit von WSV-Torwart Benjamin Daiberl, der den Ball unglücklich auf den Fuß von Andreas Haseidl lenkte.

Auch beim 0:4 durch Marcus Burkart machte Daiberl nicht die beste Figur. Allerdings verhinderte der Schlussmann durch mehrere Paraden eine noch höhere Niederlage. „Es waren zwei Geschenke dabei“, meinte Geipl, der ein kleines Haar in der Suppe fand. „Mit unseren vielen Chancen sind wir zu nachlässig umgegangen.“ Möglichkeiten für den WSV Unterammergau? Bis auf ein paar Weitschüsse Fehlanzeige. WSV-Torjäger Florian Schleicher fehlte jedwede Unterstützung. „Wir haben gegen den Tabellenführer verloren.

Und man hat heute gesehen, warum die Bad Kohlgruber ganz oben stehen. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient“, stimmte WSV-Trainer Toni Ötschmann das hohe Lied auf den Konkurrenten an. Die Niederlage war für Ötschmann, der auf zahlreiche Stammspieler wegen Verletzung verzichten musste, schnell abgehakt. Ihn interessierte die Zukunft, die Zeit nach der Winterpause. Er beschäftigt sich mit dem Abstiegskampf. „Wir müssen daran arbeiten, dass wir wieder unten rauskommen.“

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